My school trip to Dunedin and the Hump Ridge Track

Den Rest der Woche vom Marae Trip waren wir bei der Bobs Cove (natürlich schwimmen :)) und dann haben wir an dem International Magazine gearbeited – und es fertiggestellt, yeah! Das Wetter ist nun endlich wirklich sommerlich – und bleibt hoffentlich diesmal auch so. Also verbringen wir viel Zeit an verschiedenen Stränden, gehen schwimmen und versuchen uns an der Slackline. Tolle letzte Tage mit meiner Truppe.

Die darauffolgende Woche ging es dann mit der Schule nach Dunedin. Dunedin und die Umgebung ist unglaublich. Wir waren in einem kleinen Kreativ-Städtchen namens Oamaru und besuchten ein Steampunk „Museum“ – einfach verrückt. Wir sahen die Moeraki Boulders. Wir bestaunten Pinguine und Seerobben, waren spazieren, hatten eine verrückte Tour im Orokonui Ecosanctuary und ich war das erste Mal in meinem Leben surfen – okay… sagen wir ich hatte Surf Unterricht. Der Part mit „auf dem Surfboard stehen bleiben“ hat bei mir noch nicht ganz so geklappt… Übrigens haben wir beim Surfen nicht nur Quallen gesehen, sondern auch einen Seelöwen gesichtet (leider habe ich ihn nicht gesehen) und ein Baby-Hai-Skelett am Strand gefunden. Und ja, wir waren natürlich auch schwimmen. In Dunedin selbst hatten wir Freizeit, waren am berühmten Bahnhof, liefen (und manche rannten) die steilste Straße der Welt hoch und waren am St Clair Beach.

Dunedin war die erste Großstadt die ich seitdem ich in Queenstown ankam besuchte und für mich, als Stadtkind fühlte es sich an, als ob ich zurück in der Realität gelandet wäre. Selbst wenn ich nie zuvor in Dunedin gewesen bin, fühlte sich diese Umgebung so vertraut an. Queenstown ist ein Kleinstädtchen, das extrem viel bietet, da es von Touristen überrannt wird und hier in Queenstown läuft vieles durch die Umstände, dass du ein vielfaches mehr Touristen als Einwohner findest nach anderen „Regeln“. Hier gibt es kein „normal“. Und mein Trip zurück in die Normalität hat mir das erst so richtig vor Augen geführt. Doch ganz ehrlich: Ich bin froh, dass ich hier, in diesem verrückten Städtchen gelandet bin. Denn ich habe mich für eine Erfahrung wie diese entschieden, gerade weil ich etwas anderes, neues von der Welt sehen möchte. Ich möchte all diese verschiedenen Kulturen kennen und zu verstehen lernen und ich möchte all diese teilweise absurden Erfahrungen machen.

Letzte Woche war es dann nun soweit: der Hump Ridge Track. 3 Tage. 62 km. Ein schwerer Rucksack voll mit Kleidung, Essen, Kosmetika (damit meine ich natürlich keine Schminke, sondern Zahnbürste, Deo, etc.). Ich habe euch schon erzählt, dass ich hier mit dem Wandern manchmal an meine Grenzen gehe, richtig? Tja, so auch diesmal. Etwa 9 Stunden sind wir pro Tag durch den Regenwald gelaufen. Und dann auch mal ein paar Abschnitte am Strand. Mit der prallen Sonne über uns und Sandflies (Fliegen, die aber wie Mücken dein Blut saugen) als neue „Freunde“. Und trotzdem war es unglaublich! Am ersten Tag ging es nach einem flachen Stückchen bergauf. Oben angekommen haben wir dann in der Okaka Lodge übernachtet und auch noch einen kleinen Loop Track erkundet, welcher am ersten Tag so im Nebel versunken war, dass wir ihn zu „Walkway to Heaven“ tauften und am zweiten Tag wunderbare Ausblicke bietete. Dann ging es am 2. Tag bergab und letztendlich flach zur Port Craig Lodge. Hier war mal Jahre zuvor ein Dorf gewesen, welches allerdings aus Umsatzgründen dicht gemacht wurde, weshalb nun nur noch Ruinen zu finden sind. (Fun Fact: Übrigens ist hier ein Geo Catching Point). Die Hütte lag nahe dem Stand und wir sind dann im kalten Ozean schwimmen gegangen. Dort sind dann etwa 10 Meter von uns entfernt Hector´s Dolphins geschwommen. Traumhaft! Allerdings waren hier (bei der Port Craig Lodge) auch die meisten Sandflies zu finden und wir waren für sie eine willkommene Mahlzeit – yeeey! Am 3. Tag sind wir dann früh aufgestanden um den Sonnenaufgang zu bestaunen und dann ging es auch schon mit fetten Blasen an den Füßen und schmerzendem Rücken los, um die letzten 20 km bis zum Parkplatz zu bestreiten. Echt fertig war ich dann nach einer langen Busfahrt um 8:30 pm zuhause, wo eine langersehnte, warme Dusche auf mich wartete.

Jetzt haben hier offiziell die Ferien begonnen. Morgen geht es mit der Gruppe auf einen letzten Ausflug: nach Wanaka. Und dann fliegen auch die Anderen, einer nach dem anderen, nach Hause.

Bis bald!

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